Richard Mayer und seine Freunde im ehemaligen Ostpreußen
GUMBINNEN - GUSEW
Richard Mayer, Bernsteinstrasse 78, 84032 Altdorf, Tel.: 0871-93 50 30, Fax: 0871-93 50 20, Email: info@mayers-reisen.de

Donelaitis_340.jpg    Kirche in Tolmingkehmen

  Kirche in Tolmingkehmen

Einweihung des Denkmals

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Tag der Poesie in Lasdinehlen

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 Litauische Trachtengruppe bei     der Festveranstaltung Donelaitis2_13.jpg 

Kirche in Tollmingkehmen TOLLMINGK1.JPG

Christian    Donalitius

Kristijonas Donelaitis 1.1.1714 - 14.2.1780  

 

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Gusew/Gumbinnen, Chistian Donalitius

 

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Initiator des Projekts, und Projektleiter Richard Mayer bei der Einweihung des Denkmals in Gusev/Gumbinnen
   

Christian   Donalitius

Christian Donalitius)1  wurde am 1.1.1714 in Lasdi-nehlen, als Sohn eines Kölmers (Freibauer und Gutsbesitzer von 35  ha) geboren. Sein Vater ver-starb frühzeitig, die Mutter schickte ihn zur Schule nach Königsberg. 1736 begann er das Theologie-Studium an der  Königsberger Universität. 1740 erhielt er eine Lehrerstelle in Stallupönen; 1742 wurde er dort als Rektor eingesetzt.

Am 24.11.1743 wurde ihm das Pfarramt in Tollming-kehmen)3  übertragen, das er in diesem Kirchdorf nahe der Rominter Heide, zu dem 25 weitere Dörfer gehörten, über 36 Jahr bis zu seinem Tode am 14.2.1780 mit großem Eifer und geliebt von seiner Gemeinde ausübte. Seine Kirchenbesucher waren teils Deutsch und auch viele Litauer.Mit geschickter Hand fertigte er Klaviere, Uhren und auchphysikalische Geräte. Er schrieb selbstkompo-nierte Lieder, kleine Fabeln und dichtete ein Vers- epos von über 3000 Zeilen, in dem er das Leben im 18.Jahrhundert die Tierwelt und die Naturschönheiten in wohlgereimten Versen beschrieb beschrieb. 1818 wurde seine Dichtung erstmalig veröffentlicht, inzwi-schen ist das Werk „Die Jahreszeiten“ (lit. „Metai“) in zwölf Sprachen übersetzt. Da Donalitius sein Poem in litauischer Sprache schrieb und damit überhaupt erstmalig ein weltliches Gedicht in dieser indogermanischen Sprache geschrieben wurde, gilt er als der bedeutendste litauische Literaturklassiker. Deshalb verehren auch die Litauer ihn in ganz besonderer Weise und haben dafür gesorgt, daß seine Lebens- und Wirkungsstät-ten wieder aufgebaut wurden. Durch die Ausstattung der Kirche und des Pfarrhauses als Museum wird das Leben und Schaffen des Pfarrer-Dichters von Tollmingkehmen dargestallt und damit diese große Persönlichkeit in Erinnerung gehalten.

Anmerkungen:

) In allen erhaltenen Dokumenten von Donalitius

schrieb er seinen Namen selbst stets so. Die Litauer benutzen dagegen immer die litauische  Schreibweise des Namens: Kristijonas Donelaitis

)2 Das kleine Gut Lasdinehlen war vom Regie-rungsgebäude in Gumbinnen 6 km östlich nahezu direkt an der Straße von Gumbinnen nach Stallu-pönen gelegen. Die 6 Gebäude existieren nicht mehr. Heute ist dort ein Denkmal. 

)3 Das Kirchspiel Tollmingkehmengehörte zur

Donalitius-Zeit zum nördlichen Kreisgebiet von

Goldap, in dem zu dieser Zeit ca. 4000 Bewohner

in 26 Dörfern auf 8500 ha lebten. Es gab damals

sechs Schulen im Kirchspiel.

 Lutz Wenau 

Donelaitis2_17.jpg  Kirstijonas Donelaitis

 Donelaitis2_21.jpg    Projekleiter Richard Mayer

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Tag der Einweihun des Denkmals

  Gedenkstein in Lasdinehlen

Donelaitis_05.jpg  Tag der Poesie in Lasdinehlel

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RomHeideKarteDon1.jpg  Karte der Rominter Heide

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